Flexible und einfache Maschinentechnik.

Schilde mit Teilflächenabbau erreichen in den unterschiedlichsten Geologien mit verschiedenen Durchmessern beachtliche Vortriebsleistungen. Sie sind direkt steuerbar, einfach zu handhaben und bieten variable Einsatzmöglichkeiten. Weitere Vorteile sind der geringe Montageaufwand und eine wirtschaftliche Verfahrensweise .
Die besondere Flexibilität der Herrenknecht-Schilde mit Teilflächenabbau wird anhand der Möglichkeit des schnellen Wechsels der Abbautechnik sichtbar. Auf demselben Basisgerät sind sowohl Excavator- als auch Schrämausleger installierbar. Der Wechsel ist mit nur geringem Aufwand verbunden und kann in kürzester Zeit realisiert werden. Abhängig von Durchmesser und Vortriebslänge kann die Tunnelstrecke entweder per Rohrvortrieb oder per Segmentausbau aufgefahren werden. Das standardisierte Programm enthält die gängigen Durchmesser, wobei besondere Projektlösungen stets möglich sind.

Excavator
In lockeren Böden hat sich der Abbau mittels Excavator hundertfach bewährt. Je nach Bodenbeschaffenheit kann der Universalbagger mit Abbauschaufel, Reißzahn oder Hydraulikhammer bestückt werden. Ein rascher Austausch ist problemlos möglich. Der Boden wird über Förderbänder oder Kratzbänder ausgetragen.

Schräme
Mit dieser Technik können Tunnel in Gebirgen bis zu einer einaxialen Druckfestigkeit von 80 Mpa wirtschaftlich aufgefahren werden. Der Abbau erfolgt über ein Längsschneidkopf, der mit Rundschaftmeißeln bestückt ist. Über den umlaufenden Förderwendel wird der Abraum abtransportiert.
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