Massgeschneiderte Technik für jeden Baugrund.

Bei Schildvortrieben in nicht standfesten Böden wird ein Stabilitätsverlust der Ortsbrust durch Erzeugung eines Stützdruckes vermieden. Beim Erddruckschild dient - im Gegensatz zu anderen Schilden, die auf ein sekundäres Stützmedium angewiesen sind - der vom Schneidrad gelöste Boden zur Stützung der Ortsbrust.
Bei geologischen Bedingungen, die eine instabile Ortsbrust oder eine Mischgeologie erwarten lassen, wird die Maschine als Mixschild eingesetzt. Der Boden wird an der Ortsbrust vollflächig durch das in der Bentonitsuspension rotierende Schneidrad gelöst und vermischt sich mit dieser.
Bei geologischen Bedingungen, die eine stabile Ortsbrust erwarten lassen, z.B. im Hartgestein oder in bindigen Böden, kann die Maschine wie die kleineren AVN-Maschinen als Slurryschild ohne Druckluftstützung effektiv eingesetzt werden.
Die Einfachschild-TBM gehört zum Maschinentyp, der mit einem offenem Schild ausgestattet ist. Als offene Schilde werden Vortriebsmaschinen bezeichnet, die kein geschlossenes System zum Druckausgleich an der Ortsbrust besitzen. Das heißt, es ist keine Abbaukammer definiert.
Für das Funktionsprinzip von Gripper-TBMs sind vor allem das Bohrsystem, das Verspann- und Abstützsystem sowie das Sicherungssystem entscheidend.
Doppelschilde zählen zu den technisch anspruchsvollsten Tunnelbohrmaschinen im Tunnelbau.
Schilde mit Teilflächenabbau erreichen in den unterschiedlichsten Geologien mit verschiedenen Durchmessern beachtliche Vortriebsleistungen. Sie sind direkt steuerbar, einfach zu handhaben und bieten variable Einsatzmöglichkeiten. Weitere Vorteile sind der geringe Montageaufwand und eine wirtschaftliche Verfahrensweise.
Herrenknecht bietet HDD-Equipment im Bereich der Maxi- bis Mega-Rigs mit max. Zugkräften von 60 t bis 600 t an. Das Design der Anlagen wurde auf unterschiedlichste Einsatzbedingungen abgestimmt. So lassen sich für jedes Projekt optimale Lösungen finden.




