Rohr für Rohr zum Ziel.

Beim Rohrvortrieb wird der Rohrstrang mit der an der Spitze positionierten Vortriebsmaschine mit Hilfe hydraulischer Pressen aus dem Startschacht in Richtung auf den Zielschacht vorgetrieben.
Die Entfernung zum Zielschacht kann dabei je nach Nennweite, Geologie, Material der Rohre und Anzahl der Dehnerstationen bis zu 2000 Meter und mehr betragen. Haben die Vorpresszylinder ihre Endstellung erreicht, werden sie zurückgezogen. Das nächste Vortriebsrohr wird in den Startschacht hinabgelassen, eingebaut und anschließend vorgepresst. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis der Zielschacht erreicht ist. In diesem wird die Vortriebsmaschine geborgen und anschliessend für den nächsten Einsatz vorbereitet.
Bauen ohne Graben hat viele Vorteile: für die Umwelt, den Verkehr und die Anwohner der betroffenen Region. Denn eine Vortriebsbaustelle kommt ohne große Erdbewegungen aus, nur wenige Schächte genügen. Über der Erde läuft alles wie gewohnt weiter:
- keine Straßenaufbrüche, Absperrungen und Staus
- kaum Erdbewegungen und Baustellenverkehr (LKW-Transporte)
- Grundwasser-Absenkungen nur punktuell, geringe Umweltbelastung
- kaum Belastung der Anwohner durch Schmutz und Lärm
- keine Gefahr für historische Bauten
- sichere Kanalverlegung, dauerhaftes Bauwerk
Für weitere Informationen fordern Sie bitte über den Medien Service unsere Broschüren oder unsere Animationen zu Utility Tunnelling an.
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