Schnelles Nachsichern in Hartgestein.

Im standsicheren Fels können mit Gripper-Maschinen hohe Vortriebsleistungen erzielt werden, wobei diese entscheidend vom Zeitbedarf für die Felssicherungsmaßnahmen abhängen.
Der so genannte L1*-Arbeitsbereich zwischen Spannschild und Gripperplatten ist als Sicherungsraum ausgestaltet. Hier können für den Stützmitteleinbau Ringerektoren, voneinander unabhängig manövrierbare Ankerbohreinrichtungen und Netzversetzeinrichtungen untergebracht werden.
Der anschließende Einbau des Spritzbetons mit Hilfe des Spritzroboters und des Sohltübbings erfolgt im Nachläuferbereich.

Beim Felsausbau im Gripperverfahren ist neben der Stahlbogen- und Mattenstahlauskleidung der Spritzbeton das wichtigste Sicherungsmittel. Spritzbeton wird im Trocken- oder Nassverfahren mittels Druckluft über einen Manipulator aufgetragen, verdichtet und bindet dann an der Auftragsfläche ab. Durch Zusatzmittel können die Eigenschaften des Spritzbetons in Bezug auf Anfangsfestigkeit, Haftung und Abbindverhalten angepasst werden. Das ermöglicht eine Auskleidung in unmittelbarem Anschluss an die Sicherungs- maßnahmen bei optimalem Verbund mit dem Gebirge. Die Anwendung von Spritzbeton ist sehr flexibel und kann sich leicht wechselnden Anforderungen anpassen, auch für Teilausbrüche jeder Größe.
Eine weitgehende Automatisierung der maschinellen Arbeitsabläufe erlaubt hohe Vortriebsleistungen bei maximaler Sicherheit für das Maschinenpersonal.
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