Glossar.
Bezeichnung für Werkzeugbefestigung, die es erlaubt, Schneidwerkzeuge (Disken, Schälmesser) von einer geschützten Position aus zu wechseln.
Beschreibung der aufzufahrenden Geologie, klassifiziert durch Kennwerte und Eigenschaften mittels geologischer Gutachten. Das geologische Profil bildet zusammen mit der vorgefundenen Hydrologie (z. B. Grundwasserstand) die Grundlage für die Auswahl des Maschinentyps und der Verfahrenstechnik.
Stark quellfähiger Ton; gewonnen durch Abbau von natürlichen Lagerstätten. In der Tunnelvortriebstechnik bei Mixschilden verwendet als Bentonitsuspension; Transportmedium für Bohrgut im Förderkreislauf, als Stützmedium (thixotrope Flüssigkeit) für die Ortsbrust.
Unter der Berliner Bauweise versteht man die sternförmige Anordnung der Hausanschlüsse um einen Sammelschacht.
Allgemeiner Begriff für die Frischluftzufuhr und die Rückführung der verbrauchten Luft im Tunnel.
Beschreibt die Behandlung von Böden mit Zusatzmitteln wie Bentonit, Tensiden und Polymeren zur gezielten Änderung der Eigenschaften, z. B. Konsistenz. Findet im Tunnelbau insbesondere Anwendung in der EPB-Technologie.
Mit Disken bestückter, für den vollflächigen Felsabbau bestimmter Werkzeugträger bei Hartgesteinmaschinen. In kleinen Durchmessern werden teilweise scheibenförmige Bohrköpfe mit Materialbechern verwendet. Der Diskenwechsel erfolgt von vorne (Frontloading). In mittleren und großen Durchmessern werden vorzugsweise Trommelköpfe mit innenliegenden Materialkanälen eingesetzt. Dieser Bohrkopftyp ist mit Backloading-Disken bestückt.
Der Bypass ist ein Teil des Speise- und Förderkreislaufes. Durch Umschalten des Bypasses wird die Speiseleitung mit der Förderleitung verbunden. Hierdurch kann der Flüssigkeitskreislauf beim Stopp der TBM aufrechterhalten werden ohne die Ortsbrust auszuspülen. Häufiges Wiederanfahren des Flüssigkeitskreislaufes wird hierdurch stark reduziert.
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