Glossar.
Abbauwerkzeuge dienen dem Lösen und Zerkleinern des abzubauenden Bodens an der Ortsbrust. Sie werden auf dem Bohrkopf befestigt. Art und Anzahl der verwendeten Werkzeuge richten sich nach der aufzufahrenden Geologie. Grundsätzlich wird zwischen Schälmessern und Schneidrollen (Disken) unterschieden.
Angetriebener Rührarm in der Schildsohle vor dem Saugstutzen zum Aufwirbeln der mit Bohrgut angereicherten Bentonitsuspension. Verhindert erfolgreich das Absetzen von Grund und das Verkleben von bindigen Böden (z. B. Lehm) im Schildsohlbereich vor dem Rechen und Saugstutzen.
Eigenangetriebenes Schneidrad im Zentrum des Hauptschneidrades. Unabhängige Drehzahl und Drehrichtung des aktiven Zentrumsschneiders. Verhindert Schneidradverklebungen durch erhöhte Umfangsgeschwindigkeit der Zentrumswerkzeuge.
Druckluft zum Betreiben von Druckluftverbrauchern wie z. B. Werkzeugen, Winden, Kranen, Pumpen.
Druckluft, durch erhöhten Reinigungsgrad aufbereitet bis zur Atemluftqualität. Wird benötigt in den Personenschleusen zum Einschleusen von Wartungspersonal in die Abbaukammer und für Wartungsarbeiten.
Beim Aufdoppeln erhält eine Micromaschine durch Anbringen eines zusätzlichen Schildmantels einen größeren Außendurchmesser. Sie kann somit i. d. R. den jeweiligen Standardrohrdurchmesser sowie die nächstgrößere Rohrdurchmesserstufe verbauen.
Automatische Vortriebsmaschine mit Bodenverdrängung. Bei dieser Verfahrenstechnik wird kein Boden abgebaut, sondern in das umgebende Erdreich verdrängt.
Automatische Vortriebsmaschine mit Nassförderung, auch Slurry-Schild genannt. Das abgebaute Material wird in der Abbaukammer an einen geschlossenen Spülförderkreislauf übergeben. An der Oberfläche wird das abgeförderte Material wieder von der Spülflüssigkeit getrennt (Separation).
Erweiterte AVN-Technik mit zusätzlicher Sicherheit für schwierige Geologien und größere Durchmesser. Steuerung des Stützdruckes über ein regelbares Druckluftpolster. Wird häufig auch als Mixschild oder Hydroschild bezeichnet.
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